Die Inszenierung „Wie siehts denn hier aus?!“ von Heidrun Warmuth wird am Sonntag, 11. Oktober 2026, in Annaberg-Buchholz gezeigt. Die Aufführung auf der Studiobühne des Eduard-von-Winterstein-Theaters startet um 10.30 Uhr. Angesprochen sind Kinder ab vier Jahren. Mit Puppen und Figuren erhalten Dinge aus dem Kinderzimmer eine eigene Stimme und erzählen von Ordnung, Unordnung, Zugehörigkeit, Abschied und Freundschaft. Besucher können Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben oder diese am Sonntag an der Tageskasse kaufen vor Ort.
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Figurenspiel eröffnet neue Perspektiven auf vertraute Kinderzimmergegenstände und Ordnung
Mit vertrauten Objekten eröffnet die Inszenierung einen Blick auf die verborgenen Geschichten des Alltags. Die Socke steht für das Alleinsein zwischen vielen Dingen, der Stein für eine vorschnelle Entscheidung über seinen Wert und das Überraschungsei für die Suche nach einem geeigneten Ort. Indem diese Gegenstände als sprechfähig gedacht werden, erhalten sie Rollen. Das Publikum kann verfolgen, wie aus ihrer Begegnung Fantasie entsteht und wie Beobachtung zum Material eigener Erzählungen wird.
Aufführung verbindet Ordnungsfragen mit Geschichten über Freundschaft und Abschied
Im Spiel wird sichtbar, dass Aufräumen und Unordnung keine einfachen Gegensätze sein müssen. Dinge können absichtlich liegen bleiben, versehentlich verschwinden oder an einem neuen Ort eine andere Bedeutung erhalten. Diese Veränderungen bilden den Rahmen für kurze Geschichten über Freundschaft, Abschied und das Bedürfnis, dazuzugehören. Die Inszenierung würdigt auch den Reiz des ungeplanten Durcheinanders. Wenn Gegenstände neu gruppiert werden, entstehen überraschende Verbindungen. Dadurch fördert das Sortieren bei Kindern unmittelbar die Fantasie.
Kinder entdecken im Durcheinander Raum für Fantasie und Geschichten
Das Angebot verbindet theatrales Spiel mit der Aufforderung, Alltagsgegenstände aufmerksam und unvoreingenommen zu betrachten. Im Kinderzimmer vorhandene Dinge dienen als Material für erfundene Rollen, Situationen und Beziehungen. Dadurch erfahren junge Bücherfreunde, dass Geschichten nicht nur aus Büchern stammen, sondern auch aus Beobachtungen entstehen können. Die Darstellung von Ordnung und Durcheinander eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf vertraute Situationen. Sie ermutigt Besucher, eigene Fundstücke als Anlass für Gedanken zu nutzen und Einfälle auszudrücken.
Theateraufführung am Sonntag: Karten kosten sechs oder zehn Euro
Die Kartenregelung für die Aufführung am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, sieht einen Beginn um 10.30 Uhr auf der Studiobühne des Eduard-von-Winterstein-Theaters vor. Der Standardtarif beträgt 10 Euro. Einen Nachlass auf 6 Euro erhalten Schulkinder, Auszubildende, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Inhaber eines Sozialpasses oder Familienpasses. Karten sind persönlich im Servicebüro der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH, Markt 9 in Annaberg-Buchholz, bestellbar. Weitere Bestellwege sind Telefonnummer 03733 1407-131, E-Mail: service@erzgebirgische.theater, online und die Tageskasse.
Die Aufführung setzt auf die Verwandlung alltäglicher Gegenstände in Figuren mit eigenen Geschichten. Sie vermittelt Kindern ab vier Jahren, dass eine Socke, ein Stein oder ein Spielzeug Anlass für Fragen und Erzählungen sein können. Im Spiel erscheinen Chaos und Ordnung als veränderbare Zustände. Ergänzt wird dies durch Motive der Freundschaft und des Abschieds. Der niedrige Eintritt und die verfügbaren Möglichkeiten zum Kartenkauf senken die Hürden für einen gemeinsamen Theaterbesuch spürbar.

