eEtiquette: Guter Stil erhöht Karriere-Aussichten

26.08.2010 | Bonn
Früher war alles einfacher. Da war ein Brief noch ein Brief. Und jeder wusste, wie er zu schreiben ist. Aber lassen sich diese Regeln auch auf die digitale Kommunikation übertragen? Ist es zum Beispiel ok, wenn ich auf die formale Anrede "Sehr geehrte(r) …" zugunsten eines lockeren "Hallo" verzichte? Muss ich die Groß- und Kleinschreibung beachten? Wie sieht es mit der Recht-schreibung und Zeichensetzung aus?

Diese Liste ließe sich fast beliebig fortsetzen. Wer in der Kommunikation mit Kunden, Kollegen oder Chefs aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit Fehler macht, erschwert sich und anderen unnötig das Leben.

Oft werfen moderne Kommunikationstools auch ganz neue Fragen auf. Meist steht hierbei die Trennung zwischen Berufswelt und Privatleben im Mittelpunkt. So fragt sich mancher, wie er am besten mit Freundesanfragen von Kollegen, Chefs oder Geschäfts-partnern in sozialen Netzwerken umgeht. Hier sollte man sich gut überlegen, ob man möchte, dass der Chef alle Urlaubsbilder oder Nachrichten sieht, die eigentlich für Freunde gedacht sind. Hier kann es sinnvoll sein, die Listenfunktion zu nutzen, die viele Netzwerke bieten. So lassen sich dann die Freunde von den beruflichen Kontakten trennen und nicht alle Nachrichten gehen automatisch an den großen Verteiler.

101 digitale Empfehlungen

Diese und andere Tipps gibt eine eEtiquette, initiiert von der der Deutschen Telekom. Nachzulesen sind die Empfehlungen unter www.eEtiquette.de. Um alle berufsrelevanten Leitlinien zu sehen, einfach bei der Schlagwortliste auf den Begriff "Büro" klicken.

Hier die fünf wichtigsten Empfehlungen:

  • Beim ersten Kontakt sollte eine korrekte Anrede und Grußformel verwendet werden. Danach gerne lockerer formulieren.
  • Solltest Du Dein Büro mit anderen teilen, bedenke Deine Lautstärke beim Tippen. Es gilt dabei nicht ein Maschinen-gewehr zu imitieren.
  • Das Schicken von großen Dateianhängen ist wie Reisen mit Übergepäck. Es bremst und blockiert gerne das System.
  • Bei beruflichen Mails oder SMS solltest Du auf die Freizeitplanung der Empfänger Rücksicht nehmen.
  • Das Betreff einer E-Mail ist wie die Beschriftung eines Umzugskartons. Was drin ist, sollte auch draufstehen.

Die insgesamt 101 Empfehlungen wurden nach mehrmonatiger intensiver Recherchearbeit und zahlreichen Workshops des Creation Centers der Telekom Laboratories mit Teilnehmern aus mehr als zwölf Nationen entwickelt. Diese wissenschaftliche Herangehensweise und die Zusammenarbeit mit Usern und Experten gibt dieser modernen Weiterentwicklung der klassischen "Benimmregeln" eine fundierte und glaubwürdige Basis.

Quelle: Pressemeldung Telekom AG

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