Kunst aus dem Hier und Jetzt

25.09.2008 | Karlsruhe
Der ungewöhnliche (Lebens-)weg zweier Künstlerinnen

Nicht jeder Lebensweg verläuft geradlinig und nicht jede Begabung wird frühzeitig erkannt und gefördert. Gerade die Lebenswege von Künstler/innen zeichnen sich oft durch Kurven und Umwege aus. Ein solches Labyrinth haben auch ANA & ANDA hinter sich. Die eine irrte als unglückliche Bankkauffrau und Hobbymusikerin durch das Leben, die andere als komplett blockierte Künstlerin ohne Schaffenskraft. In dieser Ausgangslage lernen sie sich eines Nachts im April 2001 im strömenden Regen kennen. Als sie die Adressen austauschen, stellt sich heraus, dass jede einen Künstlerinnennamen hat: Die Eine nennt sich ANA, die Andere ANDA...

Sechs Wochen später sind sie ein Paar und im Februar 2002 gründen sie das Künstlerinnenduo ANA & ANDA. Seither legt das Duo für Musik und Bühnenkunst aus Deutschland und der Schweiz mit Wohnsitz in Karlsruhe eine immense Schaffenskraft an den Tag. Kaum ein Tag vergeht ohne Arbeit an neuen Projekten und die beiden Künstlerinnen befinden sich in ständiger Weiterentwicklung.

Eigenwillige Kunst

Das schillernde Künstlerinnenduo fällt immer wieder durch besondere und eigenwillige Programme auf. Zeitgenössische Musik im Bundesverfassungsgericht, gesellschaftskritische Lieder zu Themen der Zeit, Vertonungen von Bildern und Ausstellungen, Konzerte für Kirchenorgel und Percussion, und ganz aktuell 19 gesungene Kommentare zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 sind nur einige Beispiele davon.

Kunst als Verantwortung

Ein eigensinniger Stil zeichnet die Musikerinnen und Bühnenkünstlerinnen aus, die immer wieder musikalisches Neuland betreten. Und so haben sie für ihre Lieder in Ermangelung einer passenden Schublade kurzerhand eine eigene Sparte kreiert: Neues Kunstlied. Für die Bezeichnung entschieden sie sich in Anlehnung an die große Liedkultur Deutschlands und an die "alten" Kunstlieder der klassischen Musik.

Ihre anspruchsvolle Kunstlieder und Kompositionen aus eigener Feder präsentieren sie mit musikalischer Kraft und intelligenten Texten. Es sind Botschaften des 21. Jahrhunderts, Fragen unserer Zeit, Spaziergänge durch die Einbahnen, Sackgassen und Schnellstraßen der modernen Gesellschaft.

Eindringlich stellen sie mit ihrer Kunst Fragen, blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die Gesellschaft und begeben sich auf Sinnsuche in einer immer komplizierter werdenden Welt. "Kunst ist nicht Selbstzweck, sondern Verantwortung" sagen die beiden Individualistinnen, für die Kunst ohne Botschaft, aktuellen Bezug und Inhalt undenkbar ist.

Quelle: Pressemeldung ANA & ANDA GbR

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