Heinz-Kreutz-Ausstellung im Palais Leopold

27.03.2006 | München
Der Lebensversicherer Swiss Life in Deutschland präsentiert vom 28. März bis zum 30. Juli 2006 im Rahmen seiner Ausstellungsreihe eine Retrospektive des Künstlers Heinz Kreutz. Im ersten Stock des historischen Stammsitzes in der Leopoldstraße 10 in München können Besucher ausgewählte Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers besichtigen. Die kostenfreie Ausstellung ist immer mittwochs von 16.30 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Swiss Life erweitert seine Ausstellungsreihe um ein neues Kunstprojekt. "Wir freuen uns sehr, mehr als 30 ausgewählte Werke des Künstlers Heinz Kreutz präsentieren zu können", so Stephan Illsinger, Leiter Liegenschaften von Swiss Life. "Als Gründungsmitglied der Quadriga, einer der bekanntesten Künstlergruppen der Nachkriegszeit, fand Heinz Kreutz in der deutschen Kunstgeschichte einen festen Platz."

Der 1923 geborene Heinz Kreutz absolvierte ursprünglich eine Ausbildung als Fotograf. Nach Kriegsdienst und längerem Lazarettaufenthalt begann er 1944 seine künstlerischen Arbeiten und wandte sich einige Jahre später der abstrakten Malerei zu. Während eines Studienaufenthalts in Paris hinterließen die Seerosenbilder von Monet in ihm einen "tiefen, bleibenden Eindruck". Zu dieser Zeit erkannte Kreutz bereits die "überragende Bedeutung der Farbe" für seine zukünftige Arbeit.

Seine erste Ausstellung fand in den frühen 1950-er Jahren in der "Zimmer Galerie Franck" statt. 1952 gründete er zusammen mit den Künstlern Karl Otto Götz, Otto Greis und Bernhard Schultze die Künstlergruppe Quadriga. Mit ihrer Hilfe gelang es der deutschen Kunst nach 1945 Anschluss an die internationale Kunstentwicklung zu finden.

Nach der Trennung der Gruppe im Jahre 1954 entwickelte Heinz Kreutz einen eigenen Umgang mit Formen und Farben. Der Künstler verschrieb sich den reinen Licht- und Farbkompositionen, die er so beschreibt: "In meinen Bildern stelle ich einzelne Farben zu Farbgemeinschaften zusammen. Die Verteilung dieser Farbgruppen nach ihrer Bedeutung auf der Farbfläche, ihre Kraft und ihre Zartheit, ihr Zusammenschluss und ihre Auslösung, die Betonung oder Vernachlässigung einzelner Farben oder ganzer Farbbereiche, das sind Themen meiner künstlerischen Arbeit."

Quelle: Pressemeldung Swiss Life

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